PA: Tod eines Schubhäftlings//WIK fordert Rücktritt der Innenministerin

 

WIENER INTEGRATIONSKONFERENZ-VERNETZUNGSBüRO FORDERT

RüCKTRITT DER INNENMINISTERIN FEKTER - JEDER TOTE IST ZU VIEL


Wieder ist ein schutzsuchender Asylwerber in den Händen der Exekutive gestorben. Der Tod des indischen Schubhäftlings Gaganpreet Singh K., erinnert an Yankuba Ceesay, der am 4. Oktober 2005 in der Linzer Schubhaft nach tagelangem Hungerstreik auch gestorben ist. "Das ist eine Schande für Österreich. Asyl ist ein Menschenrecht. In der Schubhaft sitzen keine Kriminelle sondern Menschen, die geflohen sind mit der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben." so Damien Agbogbe, Obmann der Wiener Integrationskonferenz. "In jedem anderen Land gibt es Politisch-Verantwortliche, die auch die Konsequenzen ihrer Politik tragen. Leider ist es in Österreich trotz etlicher Todesfälle von Schubhäftlingen mit Beteiligung der Exekutive zu keiner politischen Veränderungen gekommen. Innenministerin Fekter trägt mit ihrer scharfen Asylpolitik viel zur negativen Stimmung dieses Landes bei." setzt Agbogbe fort.

Die Wiener Integrationskonferenz fordert den sofortigen Rücktritt der Innenministerin Fekter und keine Verschärfung der Asylgesetze. Asyl ist ein Menschenrecht!

Rückfragehinweis:
MMag. Damien Agbogbe
Obmann der Wiener Integrationskonferenz  (0699/10094432)