Stellungnahme des Vorstandes der Wiener Integrationskonferenz zur Streichung der gesamten Subvention durch MA17

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Stellungnahme des Vorstandes der Wiener Integrationskonferenz
MA17 streicht mit Einverständnis der Politik die gesamte Subvention


Ohne Vorinformation wurde Anfang Dezember mit einem Brief der MA17 dem Vorstand mitgeteilt, dass aufgrund der „inneren Verfasstheit“ eine Subventionierung der Wiener Integrationskonferenz „nicht vertretbar“ sei.

Der Versuch einen Termin bei der zuständigen Stadträtin Frauenberger zu bekommen scheiterte. Das Büro der Stadträtin teilte mit, dass Sandra Frauenberger in den nächsten Monaten keinen Termin habe. Daraufhin wurde im Rahmen einer Pressekonferenz seitens des WIK-Vorstandes die Öffentlichkeit über den Brief der MA17 informiert.
Am selben Tag, 12. Dezember 2008, machten Nurten Yilmaz (SPÖ), Maria Vassilakou (Grüne) und Sirvan Ekici (ÖVP) eine OTS-Aussendung, worin Sie festhielten, dass die Entscheidung der MA17 nachvollziehbar sei, da sich „etliche Vereine von der Wiener Integrationskonferenz abgewendet haben“ sollen.

Tatsache ist jedoch, dass bis zum heutigen Tag kein einziger Mitgliedsverein zurückgetreten ist.Zum Streitpunkt der Listen: Vor der Generalversammlung wurden im Rahmen einer Vorstandssitzung neue wahlberechtigte Vereine aufgenommen.

Bei einer weiteren Vorstandssitzung, bei der auch die Leiterin der MA17,

Dr. Struppe beratend anwesend war, wurde die Aufnahme aller Vereine beschlossen. Am 25. Oktober 2008 traten bei der ordentlichen Generalversammlung 2 Listen an.

Liste 1 unter der Führung von MMag. Damien Agbogbe und Liste 2 unter der Führung von Sami Akpinar. Bei der Generalversammlung wurde Dr. Struppe, Leiterin der MA17, zur Vorsitzenden der Wahlkommission gewählt.

Sie erklärte nach Auszählung der Stimmen die Wahl und das Ergebnis für gültig. Der Listenführer der Liste 2 leitete Wochen nach der Wahl ein Schiedsgerichtsverfahren ein und spricht von „Wahlmanipulation“, obwohl alle Vereine vor den Wahlen ordnungsgemäß bei einer Vorstandssitzung des früheren Vorstandes aufgenommen wurden und die Wahl bei der ordentlichen Generalversammlung selbst von Dr. Struppe für ordnungsgemäß erklärt wurde.

Der neue Vorstand hat sich trotz den Störungsversuchen an die Arbeit gemacht und nach einer gemeinsamen Klausur ein Projektansuchen konzipiert und diese trotz der sehr kurz gesetzten Frist bei MA17 eingereicht. Seitens der MA17 kam der überraschende Brief mit der Ablehnung der Subvention sehr rasch. Es wurde mit dem Vorstand über das Ansuchen nicht verhandelt, obwohl Dr. Struppe das erste Treffen mit dem neuen Vorstand mit einer Förderungsbesprechung kombinieren wollte.

Es ist demokratie-politisch höchst bedenklich, dass sich die Verwaltung und die Politik in die internen Angelegenheiten dieses Vereines einmischen. Mit dieser Vorgehensweise, seitens der Verwaltung und Politik, wird die demokratische Entscheidung der Mitgliedervereine in Frage gestellt.

Die Migrationslandschaft, die nicht nur aus Communitys sondern auch aus wichtigen NGOs besteht, wird gespalten und dazu tragen die Verwaltung und Politik einen großen Teil bei.Wir fordern alle Verantwortlichen auf, diese Entscheidung zu revidieren und den neu gewählten und demokratisch legitimierten Vorstand arbeiten zu lassen!

Bitte solidarisieren Sie sich mit der Wiener Integrationskonferenz!